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Schwarzer Sand und tobende Wasserfälle

Schwarzer Sand und tobende Wasserfälle

Dienstag, 26 November 2019

Am vorletzten Tag in Island stand unsere längste Ausfahrt an: Ziel war der Schwarze Strand; auf dem Rückweg wollten wir die bekannten Wasserfälle im Süden der Insel sowie das Flugzeugwrack besuchen.

Unsere Reise startete an diesem Tag früher als üblich. Es ist anzumerken, dass es auch am Vormittag um 9:00 noch dunkel war. An der Südküste in Richtung Osten fuhren wir dann einem sehr langen Sonnenaufgang entgegen, der praktisch bis zum Mittag andauerte, als wir unser Ziel Vík erreichten. Von dort aus fuhren wir dann wieder gegen den Sonnenuntergang Richtung Westen. Zum Glück hatten wir eine Sonnenbrille dabei.

Bevor wir uns auf den schwarzen Strand machten, verbrachten wir unsere Mittagspause in einem kleinen Restaurant in Vík, wo wir eine sogenannte Lavasuppe in der Brotschüssel verkosten durften – lecker und nicht alltäglich.

Am schwarzen Strand bei Vík waren wir alleine an einem praktisch unberührten Strand. Nach diesem Besuch machten wir uns auf, um auf der anderen Seite des Reynisfjalls (dem Berg bei Vík) noch einmal den schwarzen Strand zu besuchen – diesmal jedoch nicht alleine, da diese Seite auch von Reisebussen und anderen Touristen angefahren wird.

Unser nächstes Ziel sollte das Flugzeugwrack sein. Auf dem Weg dorthin umfuhren wir noch den Pétursey, eine praktisch einsame Erhebung inmitten einer Ebene. In diesem Fall hatten wir etwas Pech – der Shuttle war gerade abgefahren, und die Wanderung hätte dann doch zu lange gedauert, um noch weiter zu unseren Zielen, den Wasserfällen, zu gelangen. Wir entschieden uns, dies auszulassen.

Skógafoss war der erste der beiden Wasserfälle, die wir noch besuchen wollten. Hier waren wir noch bei tollem Sonnenschein, sodass wir sogar am Ende des Regenbogens nach Gold suchen konnten – leider erfolglos.

Als wir dann beim Seljalandsfoss ankamen, war die Sonne bereits hinter dem Horizont verschwunden. Der eine Zugang des Wasserfalls war jahreszeitlich bedingt etwas vereist, weshalb wir uns entschieden, nicht unter dem Wasserfall hindurchzulaufen.

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